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Die nach eigenen Angaben weltgrößte internationale Zeitung "Metro" hat seit vergangenem Donnerstag, den 29. Januar 2009, ihre Ausgaben in Spanien gestoppt. Wie jetzt Metro International S.A. mitteilte, habe die Wirtschaftskrise in Spanien zu einem völligen Zusammenbruch des Anzeigenmarktes geführt. Daraus seien nun Verluste in Höhe von 25,5 Mio. € enstanden.
Untragbare Verluste führten zur Schließung des spanischen Marktes
Als Metro Directo am Donnerstag erschien, wurde noch kein einziges Wort davon verloren, dass es sich um die letzte Ausgabe der Gratiszeitung in Spanien handelt. Die rund 80 Mitarbeiter wurden erst am Nachmittag von Metro International S.A. über die sofortige Einstellung des Blattes informiert. Nach Angaben des schwedischen Mutterkonzerns habe die anhaltende Wirtschaftskrise in Spanien zu einem so starken Rückgang der Werbeeinnahmen geführt, dass der Anzeigenmarkt komplett zusammengebrochen sei. Auch habe die Konkurrenz von ebenfalls kostenlosen Blättern wie "20 minutos", "Que!" oder "ADN" ihren Anteil dazu beigetragen, dass die Anzahl der Anzeigen stetig zurückging. Metro Spanien habe Verluste von 25,5 Mio. € eingefahren und weitere 5-6 Mio. € werden wohl nötig sein, um die noch offen stehenden Beträge zu begleichen.
Weitere Schließungen stehen bevor
Die spanische Ausgabe Metro Directo der Gratiszeitung erschien 2001 erstmalig in Spanien und wurde seitdem in Madrid, Barcelona und fünf weiteren spanischen Städten veröffentlicht. Mit 1,8 Mio. Lesern täglich rangierte sie auf Platz fünf der meistgelesenen Zeitungen. Nach dem Auflagenstopp in Spanien und in Polen am 8. Januar, drohen nun weitere Einstellungen. Betroffen seien vor allem Länder in Südeuropa sowie New York.
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Antwort auf:
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2. Februar 2009, von Linda Fischer
Spanische Ausgabe der Gratiszeitung "Metro"
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