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| (http://es.wikipedia.org/wiki/Archivo:Sede_de_CajaSur.jpg) - Die Cajasur in Córdoba |
Die andalusische Sparkasse war traditionell stark im Immobilien- und Hypothekengeschäft verwurzelt. Seit dem platzen der spanischen Blase im Baugewerbe, hatte die Cajasur wirtschaftliche Probleme, die sie bis an den Rand des Ruins trieb - die Finanz- und Schuldenkrise gab der Sparkasse jetzt den Rest.
Betrieb läuft normal
Zapatero hatte in den letzten Wochen angekündigt, die Zahl der spanischen Sparkassen von derzeit 45 auf 15 verringern zu wollen. Die Verhandlungen über einer Fusion zwischen der Cajasur und dem Rivalen Unicaja scheiterten jedoch. Die Regierung hat jetzt die letzte Karte ausgespielt und am Wochenende die Bank aus ihrem Hilfspaket gestützt. Nachdem die Zentralbank die Cajasur übernommen hatte, konnte diese am Montag wieder den normalen Betrieb aufnehmen. Die Geschäfte wurden ohne Verzögerungen durchgeführt und die Bank ist ihren Verpflichtungen zeitnahe nachgekommen.
Aktienindex fällt weiter
Die Banken leiden in Spanien unter einem hohen Druck ihre Haushalte zu konsolidieren. Die Probleme in Griechenland, Spanien und die phlegmatische EU haben den Glauben an die Banken und den Euro stark erschüttert - der spanische Aktienindex IBEX 35 stürzte wieder um mehr als 3 Prozent ab und hält sich nur noch knapp über der 9000er Marke.
Der Euro wie die Märkte sind inzwischen instabile Glaubensbekenntnisse, mit denen das nationale, kontinentale und globale Wirtschaftssystem steht und fällt - gerade steht es auf dem wackelnden iberischen Bein. Der IWF mahnt jetzt schon zu stärkeren Sparmasmaßnahmen und die Gewerkschaften drohen wegen den letzten Sparanstrengungen von Zapatero immernoch mit einem Generalstreik.
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