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| (Schneechaos in Barcelona) - Ein Vorankommen war teilweise nur schwer möglich. |
Die Lage in Katalonien entspannt sich nur langsam, aber die Behörden rechnen in den nächsten Tagen mit sonnigem Tauwetter. Der "historische Schneefall" der vergangenen Tage sorgte dafür, dass etliche Straßen gesperrt werden mussten und ca. 3.000 Menschen aus ihren Autos befreit wurden.
220.000 Menschen ohne Strom
In der Provinz Girona fiel für 220.000 Menschen der Strom komplett aus. Die Ursachen sind bisher noch unbekannt, es wird derzeit angestrengt nach der Lösung gesucht. Die Strom- und Telefongesellschaften arbeiten mit der Feuerwehr und Polizei zusammen, um zumindest die Notversorgung mit Strom und die Telekommunikation in den Krankenhäusern und Behörden gewährleisten zu können.
Zwei Krankenhäuser und die autonome Universität Barcelona mussten dennoch evakuiert werden.
Übernachten auf der Autobahn
3.000 Autofahrer wurden von der katalanischen Polizei, anliegenden Bewohnern und der Feuerwehr gerettet und in Notunterkünften untergebracht. Sporthallen und Parkplätze wurden zur Verfügung gestellt und Hotels boten reduzierte Preise an. Neben der Sperrung von Autobahnen und Strassen wurde auch der Grenzübergang La Jonquera nach Frankreich geschlossen.
Lage in Barcelona
Der stärkste Schneefall seit 1986 freute zumindest die Schüler und Hochschüler-. Die meisten Schulen und Universitäten blieben geschlossen und 165.000 Schüler verbrachten die Tage zuhause. Der Verkehr kam stellenweise völlig zum erliegen. Busse und Bahnen fuhren stark eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr.
Experten halten den ungewöhnlich kalten und schneereichen Frühling in Spanien und Teilen Europas nicht für eine Auswirkung des Klimawandels - es handelt sich eher um ein zufäliges Wetterphänomen. Trotz der Entwarnung offenbart das Wetterchaos jedoch einige Schwachstellen der spanischen Infrastruktur.
El País
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