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| (olmovich / flickr.com) - Jugendliche Immigranten im Madrider Bezirk San Blas. |
Das Observatorio de las Migraciones y la Convivencia Intercultural veröffentlichte am 16.11.2009 ihre ’Umfrage über das Zusammenleben in der Stadt Madrid 2009’. Demnach steigt die generelle Wertschätzung der geborenen Madrileños gegenüber Zugezogenen. Insbesondere die Einstellung gegenüber Afrikanern und Osteuropäern hat sich verbessert. Die meiste Sympathie gilt jedoch nach wie vor den zugezogenen Inländern, EU-Bürgern und Lateinamerikanern.
Verhältnisse zu Nachbarn verbessern sich
Der geringeren Fremdenfeindlichkeit entsprechend verbessert sich auch das Zusammenleben. Vor fünf Jahre bezeichneten noch 60% der Migranten das Verhältnis zu ihren einheimischen Nachbarn als indifferent oder nicht existent. Heute haben zwei von drei Einwanderern gute Verhältnisse zu spanischen Mitbürgern. Parallel dazu geben weitaus weniger Migranten als noch 2005 an, Fälle von Diskrimination erlebt zu haben. Die Zahl der Befragten, die sich aufgrund ihrer sozialen Herkunft diskriminiert fühlten, sank von 41,7 auf 22%, bezüglich Hautfarbe und Sprache sank der Wert von 20 auf 8%.
Integrationsfaktor Sprache
Letztere ist nach wie vor Integrationsfaktor Nummer Eins. Die Europäer legen auf Spanischkenntnisse am meisten Wert (90%), Asiaten am wenigsten (64%). Gut 2/3 der fremdsprachigen Ausländer haben die Landessprache durch reines Zuhören erlernt, nur 28% durch einen Sprachkurs.
Auch die allgemeine Zufriedenheit mit Madrid kann sich sehen lassen: 85% der Einheimischen und fast ebenso viele Migranten bezeichnen die Hauptstadt als besten Ort zum Leben.
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