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| (www.flickr.com - doommeer) - In den 27 Mitgliedsländern wurden insgesamt 736 Repräsentanten ins EU-Parlament gewählt. Rund 375 Millionen EuropäerInnen waren wahlberechtigt. |
Die Oppositionspartei erreicht 42,23% der Stimmen und liegt damit klar vor den Sozialisten, die nur auf 38,51% kommen. Im Vergleich zum Vorjahr verlieren diese knapp 5% der Wählerstimmen, während die PP um einen Prozentpunkt zulegen kann. Damit gewinnt die Partei Rajoys zum ersten Mal nach den Parlamentswahlen im Jahr 2000 eine landesweite Wahl in Spanien.
In Sitze umgerechnet, fallen somit 23 der insgesamt 50 spanischen Sitze auf die PP. Die Partei Zapateros erlangt 21 Sitze, die Vereinigte Linke (IU) und die Koalition für Europa, ein Zusammenschluss katalanischer baskischer und anderer nationalistischer Parteien erhalten je 2 Mandate. Mit je einem Mandat ziehen die Grünen und die Vereinigung Fortschritt und Demokratie (UPD) ins europäische Parlament ein.
Wahlkampf von Innenpolitik dominiert
Der Wahlkampf wurde von innenpolitischen Themen dominiert. Im Zentrum standen die Wirtschaftskrise und die wachsende Arbeitslosigkeit, die mittlerweile bei über 17% liegt. Mit diesen Themen und dem Vorwurf an die Regierung, die Krise nicht in den Griff zu bekommen, konnte die PP die WählerInnen für sich mobilisieren. Der sich seit Monaten ziehende Korruptionsskandal in den eigenen Reihen schien dem gegenüber sekundär. So stand im Zentrum des Wahlabends auch nicht der Spitzenkandidat Jaime Mayor Oreja, sondern Mariano Rajoy, der Kritikern und Korruption zum Trotz seinen Führungsanspruch in der Partei festigen konnte.
Die Wahlbeteiligung fiel mit 46% knapp höher aus als bei den letzten EU-Wahlen, wo 45,1% der wahlberechtigten SpanierInnen die Urnen aufsuchten und die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefstand erreichte. Damit liegt Spanien über dem europäischen Durchschnitt von 43,55%.
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