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| (maps.google.es) - Die Gemeinde Hoyo de Manzanares, wo sich sowohl Militärakademie, als auch Schule befinden, ist in der Karte rot markiert. |
Das spanische Verteidigungsministerium hat am 22. Mai 2009 über 600 Militärangehörige der Kaserne unter Quarantäne gestellt, nachdem bei zwölf Mitgliedern die Schweinegrippe festgestellt wurde. In derselben Woche gab es Besuche zweier Schulklassen der öffentlichen Schule Virgen de la Encina.
Bei 58 Militärangehörigen wurden erste Symptome der Schweinegrippe, vor allem hohes Fieber, festgestellt. In einigen der Fälle konnte nach der Verabreichung antiviraler Medikamente eine Verbesserung des Gesundheitszustandes erreicht werden. Sie stehen jedoch nach wie vor unter strenger Beobachtung, um ein weiteres Ausbreiten der Krankheit zu verhindern. In keinem der Fälle gab es einen direkten Kontakt mit Mexiko, dem angeblichen Herkunftsland der Grippe.
Schulbesuche trotz Quarantäne autorisiert
Die Militärakademie, die 35 km nordöstlich von Madrid liegt, beherbergt über 1200 Personen, darunter Schüler, Professoren und Hilfskräfte. Am Montag und Mittwoch derselben Woche haben mehr als 150 SchülerInnen einer Grundschule im Alter von 11 und 12 Jahren das Museum der Militärakademie im Rahmen einer Schulexursion besucht. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits einige Militärangehörige unter Quarantäne gestellt, da sie Anzeichen der Schweinegrippe aufwiesen. Warum der Besuch der SchülerInnen trotzdem autorisiert wurde, bleibt bisher unklar. Die SchülerInnen seien jedoch, laut Angaben des Verteidigungsministeriums, in sicherem Abstand zu den angeblich Infizierten geblieben.
Bisher wurden in Spanien 107 Fälle der Schweinegrippe festgestellt, die alle als geheilt gelten. Im Moment befindet sich bis auf die zwölf Militärangehörigen niemand in stationärer Behandlung. Innerhalb der Streitkräfte sind dies die ersten Fälle der Schweinegrippe, wie das Verteidigungsministerium angibt.
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