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| (Inma Mesa) - Die Regierung Zapatero nach der Umbildung. |
Die tiefgreifenden Änderungen in der Zusammensetzung der spanischen Regierung ein Jahr nach der Wiederwahl begründete Zapatero mit den Herausforderungen der Wirtschaftskrise, die eine Rhythmusänderung notwendig gemacht haben. So verdoppelte sich die Arbeitslosenrate seit Beginn der Krise auf 15,5%. Die Ernennung der neuen MinisterInnen soll wichtige Impulse liefern und neue Kräfte freisetzen. Als weiteren Grund nannte Zapatero die Übernahme der halbjährigen EU-Ratspräsidentschaft durch Spanien Anfang 2010, wodurch der Wechsel zu einem wichtigen Zeitpunkt stattgefunden habe.
Elena Salgado wechselt ins Wirtschaftsministerium
Im Kampf gegen die Wirtschaftskrise setzt Zapatero nun auf Elena Salgado, die Pedro Solbes nachfolgen wird, der bereits seit 2004 der Regierung Zapatero angehörte. Dieser sah sich jedoch aufgrund fehlender Ideen zur Krisenbekämpfung vermehrter Kritik ausgesetzt. Mit der Aufgabe der Bewältigung der Krise sieht sich nun Salgado konfrontiert. Weitere Herausforderungen liegen in der Bekämpfung der Rezession und der Restrukturierung des spanischen Finanzsystems.
Mit der bereits zweiten Regierungsumbildung seit der Wiederwahl der Regierung Zapatero 2008 und dem Massnahmenpaket zur Stimulation der Wirtschaft hofft der Ministerpräsident den Weg aus der Krise zu finden und der abnehmenden parlamentarischen Unterstützung seiner Minderheitsregierung entgegenzuwirken. Der Erfolg dieser Massnahmen bleibt abzuwarten.
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