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| (L. Fischer) - Die Wahlergebnisse im Baskenland |
Einbußen für baskische Nationalisten
Die seit fast drei Jahrzehnten regierende PNV erlangte unter Juan José Ibarretxe bei den gestrigen Regionalwahlen im Baskenland zwar die meisten Regierungssitze, das von ihr geführte Regierungsbündnis verlor aber seine absolute Mehrheit. Zusammen mit den Koalitionspartnern EA, EB und Aralar kamen sie insgesamt nur auf 36 Sitze. Die rechnerische Mehrheit gewannen währenddessen die pro-spanischen Parteien der Sozialisten (PSE) und Konservativen (PP). Im Gegensatz zu den baskischen Nationalisten (PNV), die eine Loslösung der autonomen Region vom restlichen Land stark befürworten, treten sie uneingeschränkt für die Zugehörigkeit des Baskenlandes zu Spanien ein.
Absolute Mehrheit für PP
In Galicien verlor seit erstmals vier Jahren die Koalition von Sozialisten (PSOE) und Linksnationalisten (BNG) ihre Macht an die konservative Volkspartei PP. Diese erlangte mit 39 Sitzen die absolute Mehrheit. Ob das Ergebnis ein Denkzettel für Zapateros PSOE für die schlechte wirtschaftliche Lage Spaniens ist, sei dahingestellt.
Keine Chance für ETA-Sympathisanten
Erstmals seit langer Zeit war die Kandidatur für Mitglieder von Parteien, die Verbindungen zur baskischen Terrororganisation ETA haben, verboten. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass dem zukünftigen Parlament keine Anhänger der verbotenen Terrorgruppe mehr angehören.
20minutos
Das ausführliche Wahlergebnis in El Mundo:
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