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| (www.emtmadrid.es) - Der Abfahrtspunkt der "Buhos": La Plaza de Cibeles |
Die gängigsten Arten sich nachts in Madrid fortzubewegen, sind die Nachtbusse oder die Fahrt mit dem Taxi. Wenn man abends ausgehen möchte, empfiehlt es sich, die letzte Bahn Richtung Zentrum zu nehmen. Je nachdem an welche Station man sich befindet, ist das zwischen 1:30 Uhr und 2:00 Uhr nachts. Wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, lohnt es sich auch ein Taxi zu teilen. Die Preise liegen deutlich unter denen in Deutschland. Wer günstiger davonkommen möchte, der kann die Nachtbusse in Madrid in Anspruch nehmen.
Wenn der Metrobetrieb nachts eingestellt wird, übernimmt das "Empresa Muncipal de Transportes" (EMT) gänzlich den Transport der Fahrgäste. Am Freitag und Samstag werden Buslinien korrespondierend zu den Metrostrecken eingesetzt, die durch ein großes L und die Nummer der jeweiligen Metrolinie bezeichnet werden. Diese Busse haben die gleiche Route wie die dazugehörige Metro-Linie und verkehren etwa alle 15-20 Minuten.
Darüber hinaus verfügt Madrid über ein gesondertes Nachtbussystem, genannt "buho" (Eule), welches das Streckennetz der Autobusse um weitere 26 Linien ergänzt. Gekennzeichnet sind die Fahrzeuge durch ein großes N. Der Startbahnhof aller Nachtlinien ist am Plaza de Cibelles, wo am Wochenende alle 10 bis 15 Minuten, unter der Woche alle 30 bis 45 Minuten die Busse verkehren.
Der einfache Fahrpreis beträgt wie in der Metro 1,00 €. Bei mehrmaligem Umsteigen kann das Busfahren tags- und nachtsüber etwas teurer werden als die Metrofahrt, da in jedem Bus neu bezahlt werden muss.
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