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Wie aus Quellen einer Delegation der Regierung auf den Kanaren hervorgeht, trieben die mutmaßlichen Beteiligten von Reisenden Gelder dafür ein, dass sie ihnen die zollrechtlichen Formalitäten erleichterten und beispielsweise die Kontrolle des Reisegepäcks unterließen.
Die in den Fall verwickelten Polizisten haben einigen Ausländern, die am Flughafen von Gran Canaria ankamen, zu verstehen gegeben, dass sie in geringen Mengen Geld bezahlen müssten, um ihre zollrechtlichen Verpflichtungen „normal“ abwickeln zu können.
Dabei profitierten sie besonders von Ankommenden, die die spanische Sprache nicht gut beherrschten.
Bei den betroffenen Reisenden handelte es sich in der Mehrheit um Koreaner, Marrokaner oder Bürgern aus anderen arabisch-sprachigen Ländern.
Die Agenten sind nach einer Reihe von Ermittlungen, die eine Dauer von über drei Monaten hatten, schließlich mithilfe einer versteckten Kamera ertappt worden.
Am vergangenen Montag um ein Uhr nachmittags sind die Polizisten an ihrem Arbeitsplatz festgenommen worden.
Ihnen wird Bestechung, Nötigung, sowie Geldwäsche, Dokumentenfälschung, Raub und Pflichtunterlassung bei der Verfolgung von Straftaten vorgeworfen.
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