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Wie die spanische Presse berichtete, ist bei einem Autobombenanschlag der Untergrundorganisation ein 46-jähriger spanischer Soldat getötet worden. Die Bombe soll vor einer Kaserne im kantabrischen Santoña detoniert worden sein. Zuvor soll eine Warnung im Namen der ETA eingegangen sein. Der Anschlag war bereits der dritte binnen 24 Stunden. Unter den verletzten zehn Personen, befinden sich zwei im kritischen Zustand.
Weitere Städte betroffen
Bereits am Sonntag, sind bei einem Anschlag in der Hafenstadt Ondarroa zehn Menschen verletzt worden. In der Hauptstadt des Baskenlandes Victoria ist ebenfalls eine Bombe detoniert. Dabei wurde niemand verletzt.
Bilanz des Sommers
In der vergangenen Woche hatte die ETA versucht einen Polizisten im baskischen Basauri durch eine Autobombe zu töten. Diese wurde allerdings rechtzeitig entdeckt und entschärft. Der letzte Anschlag in Kantabrien wurde am 20. Juli verübt. Damals sind je zwei Bomben in Laredo und Noja explodiert. Im Jahr 2001 tötete die ETA durch eine Fahrradbombe bereits einen Soldaten in Madrid.
Ursachen
Es ist möglich, dass die Anschläge in Zusammenhang mit dem Verbot der baskischen Partei Euskal Herriko Alderdi Komunista (EHAK) stehen. Am vergangenen Donnerstag hatte das Oberste Gericht in Madrid diese für verfassungswidrig erklärt. Vor der EHAK sind bereits die Baskische Nationalistische Aktion (ANV) und die für ETA-Häftlinge eintretende Organisation Gestoras Pro Amnistia verboten worden.
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