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Die Explosion zweier Sprengkörper in der Nähe der Hafenmetropole Málaga sorgte am Sonntag, den 17 August für die Evakuierung von mehr als 8000 Menschen. Eine der Bomben explodierte am frühen Nachmittag im Badeort Guadalmar, die zweite kurz darauf im Jachthafen von Benalmáldena. Ein unbekannter Mann hatte im Namen der ETA die Sicherheitskräfte gewarnt, sodass die Orte rechtzeitig abgeriegelt werden konnten. Eine dritte Bombe ist nach einer mehrstündigen Suche unter einer Autobahnbrücke auf der A 7, nahe Guadalhorce gefunden und entschärft worden. Während der Suchaktion kam es zwischen Málaga und Torremolinos zu Verkehrsbehinderungen.
Weitere Touristengebiete betroffen
Bereits am 29. Juli ist in Torremolinos eine Bombe explodiert. Die Vereinigung hat sich bislang nicht zu den Anschlägen bekannt. Allerdings gestand sie die am 20. Juli verübten vier Attentate in Nordspanien gegenüber der baskischen Zeitschrift Gara ein.
Im März 2006 hatte die ETA eine dauerhafte Waffenruhe ausgerufen. Allerdings konnte die Gruppe der Regierung keine Konzessionen abverlangen. Neun Monate später tötete sie bei einem Bombenanschlag auf ein Parkhaus des Madrider Flughafens Barajas zwei Menschen. Seitdem geht die spanische Regierung davon aus, das sich die ETA wieder von dem Abkommen entfernt.
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