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| (((c) Wikimedia) ) - Ausschnitt von Francisco de Goyas Gemälde "La padrera de San Isidro" |
Die Madrilenen feiern jedes Jahr im Mai die "Fiestas de San Isidro" zu Ehren des Heiligen und Schutzpatron der Stadt Madrid San Isidro Labrador. Der 15. Mai ist sein Feiertag. Zelebriert wird vor allem im Barrio de San Isidro im Distrikt Carabanchel.
Die kulturellen Veranstaltungen umfassen Romerías, ein katholisches Fest zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt, Verbenas, traditionelle madrilenische Tänze wie etwa den Paartanz Chotis sowie zahlreiche Schauspiele, Konzerte und diverse andere Events.
Jedes Jahr am 15. Mai, dem zentralen Tag der Festivitäten, picknicken die Madrilenen im Parque de San Isidro, einem Park im Distrikt Carabanchel. Es handelt sich um ein Ritual der Romerías, bei dem die Madrilenen Decken auf den Rasen legen und Tortilla de patata (Omelette), Empanada (Pastete) und Vino (Wein) geniessen. Weitere Rituale sind das Tragen von Chutapos, der traditonellen madrilenischen Tracht, insbesondere während des Kirchengangs sowie der Kauf von Rosquillas, des bekannten madrilenischen Gebäcks.
Das Gemälde "La pradera de San Isidro", gemalt von Francisco de Goya im Jahr 1778, illustriert die Wichtigkeit dieser Zelebrationen in der Vergangenheit.
Gleichzeitig mit den Fiestas de San Isidro, jedoch von Ihnen unabhängig, beginnen die Ferias de San Isidro in der Stierkampfarena von Las Ventas. Mit täglichen Corridas ereignet sich dort Anfang Juni das bedeutendste Stierkampffestival der Welt.
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