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3. September 2014
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  Bewerben auf Spanisch
 
 
 
Justin Pietsch
Als Madrid-Beobachter aus Deutschland grübelt der ehemalige Erasmusstudent über Leben und Leute in der grossen Stadt.


Egal ob für Praktikum, Ausbildung oder festen Job: Eine Bewerbung muss gut ankommen. Wir zeigen die wichtigsten Regeln, damit die Bewerbung auch auf Spanisch gelingt.

((c) berwis / www.pixelio.de) -

Eine dicke Bewerbungsmappe ist in Spanien eher unüblich.

Generell fällt die Bewerbung in Spanien knapper aus als in Deutschland. Es ist üblich, lediglich Anschreiben und Lebenslauf zu verschicken, oftmals belassen es Bewerber bei dem Lebenslauf. Es sind keine weiteren Unterlagen nötig, diese kann man später zum Bewerbungsgespräch mitnehmen. Der persönliche Kontakt ist in Spaniens Gesellschaft sehr wichtig, so auch bei Bewerbungen. Die Firmen wollen ihre Bewerber individuell kennenlernen und mehr über deren Lebens- und Praxiserfahrung wissen. Um sich persönlich zu präsentieren, führt dennoch kein Weg vorbei an einem gut strukturierten Lebenslauf und, je nach Präferenz, einem Bewerbungsschreiben.

La Carta de Candidatura

Das Anschreiben, die Carta de Candidatura, sollte nicht mehr als eine Seite umfassen. Wichtig sind hierbei eine klare Gliederung (der berühmte “rote Faden”) sowie kurze, leicht verständliche Sätze. Wie in Deutschland auch sollte man sich auf die Stellenanzeige beziehen, seine Motivation für die Bewerbung begründen und für die Stelle wichtige Qualifikationen schildern.

Curriculum Vitae

Gewöhnlich wird der Lebenslauf in tabellarischer Form verfasst, in absteigender Reihenfolge geordnet, mit dem Aktuellsten beginnend. Ein Bewerbungsfoto ist in Spanien nicht obligatorisch, man sollte es in den meisten Fällen dennoch anfügen. Es sollte in etwa so gross sein wie ein gewöhnliches Passfoto. Die wichtigsten Aspekte im Lebenslauf sind Angaben zur Person (Datos Personales) , Schulabschlüsse/Ausbildung (Estudios, Formación), Berufserfahrung (Experienca), Sprachkenntnisse (Idiomas) und Computerkenntnisse (Informática). Dabei nicht vergessen, die deutschen Bildungsabschlüsse an die dem spanischen Bildungssystem entsprechenden Abschlüsse anzupassen, ebenso die Noten. Unter den berufspraktischen Erfahrungen sollte man die ausgeübten Tätigkeiten anführen sowie Erfolge und Verantwortlichkeiten hervorheben. Sprachkenntnisse werden in der Regel in gesprochen (hablado) und geschrieben (escrito) eingeteilt und mit muy bien, bien oder regular bewertet. Hobbys sind nicht so wichtig, können den Bewerber aber interessant machen und dem Lebenslauf den gewissen Pfiff geben.

Im Internet finden sich eine Vielzahl an Lebensläufen, die der Orientierung dienen können. Eine Google-Suche kann dabei helfen, verschiedene Lebensläufe zu vergleichen und den eigenen Stil zu finden.


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