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| (Madrider Zeitung / Esther Villalobos) - Ein typischer Verkaufsstand auf Madrids berühmtesten Flohmarkt. |
Zu Madrids Sehenswürdigkeiten zählt unter vielen anderen der Rastro. Einer der größten Flohmärkte Spaniens. Mit seiner langen Tradition ist er nicht nur ein Paradies für Schnäppchenjäger, sondern zieht allsonntäglich Flaneure aller Art an. Des morgens, nachdem die Händler ihre Stände aufgebaut und die Waren ausgestellt haben, ist es noch möglich etwas ungestörter den weitläufigen Markt zu erkunden.
Um die Mittagsstunde nimmt der Menschenstrom Ausmasse an, die ein behagliches Stöbern an den Ständen auf den Hauptadern des Marktes unmöglich machen. Einzig in den Nebenstrassen, in denen größtenteils gefunden anmutender Trödel unter die Leute gebracht wird, findet man noch etwas Freiraum zum gemütlichen schländern. Nicht selten sind die Händler in diesen darauf bedacht, einen besonders guten Preis für ihr Gut zu erzielen, und so sollte man sich als Tourist vorsehen nicht all zuviel Geld für angepriesene Antiquitäten auszugeben.
Die Geschichte des Rastros reicht weit zurück. Der älteste Plan von De Wit, auf dem der Rastro als solcher vermerkt ist, stammt ungefähr aus der Zeit um 1635. In unmittelbarer Umgebung eines Schlachthauses etablierte sich der Trödelmarkt und weitete sich im Laufe der Zeit auf seine heutigen Größe aus.
Jeden Sonntag, 09.00 – 14.00 Uhr.
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