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| (Madrider Zeitung / Erik Nissen) - Fotomontage |
Neben der offiziellen Inbetriebnahme der neuen madrider Leichtmetro auf drei Strecken wurden in der Stadt zahlreiche Verlängerungen der bereits bestehenden Metrostrecken zelebriert. Dabei ist es zu einem Fehler beim Druck des neuen Streckennetzes gekommen. In den neuen Plänen fehlt die Station "Simancas" der Linie 7. Eigentlich nur ein ärgerliches Versehen, wäre da nicht der Oppositionsführer der sozialistischen Partei PSOE Rafael Simancas. Der Verdacht einer politischen Dimension des Versehens liegt nahe.
Die Präsidentin der Kommune, Esperanza Aguirre, und der Bürgermeister Madrids, Alberto Ruiz-Gallardón, beide Politiker der Regierungspartei PP, dementierten jedoch jegliche politische Bedeutung. Zugegeben brächte eine solche Intention dem Oppsitionellen wohl mehr öffentliche Aufmerksamkeit als die amtierenden Amtsinhaber diesem kurz vor den Kommunalwahlen wünschen dürften. Simancas hingegen reagierte gelassen und konstatierte, dass er im Falle seines Wahlsieges die Station "Esperanza" der Linie 4 aus dem Metroplan nicht streichen werde.
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