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| (Madrider Zeitung / Erik Nissen) - Das Logo der madrider Metro. |
Die Madrider Metro zählt zu den größten unterirdischen Bahnsystemen der Welt. Auf dem rund 322 km langen Schienennnetz liegen 318 Stationen, die mit 13 Linien angefahren werden. Die Züge verkehren täglich von 6.00 Uhr morgens bis 1:30 bzw. 2.00 Uhr in der Nacht, wobei in den Hauptverkehrszeiten die Bahnfolge bei 2-4 Minuten liegt. Ab Mitternacht fahren die Züge im 15 Minuten - Takt. Nach Betriebsschluss der Metro fahren, zusätzlich zu den Nachtbussen (búho), Buslinien die Strecken der Metrolinien ab.
An mehreren der zweigleisigen Bahnhöfe der madrider Metro befindet sich, neben den seitlichen Bahnsteigen, ein mittlerer Bahnsteig. Diese, als "spanische Lösung" bezeichnete Bauweise, soll die ein- und aussteigenden Fahrgäste trennen und eine schnelles Ein- und Aussteigen der Züge ermöglichen. Seit dem Frühjahr 2007 hat die "Madrider Leichtmetro" (Metro Ligero Madrid) ihren Probebetrieb aufgenommen. Sie ergänzt seit April 2007 die U-Bahn durch drei weitere Strecken und dient als Zubringer. Außerdem wurden im ersten Halbjahr 2007 diverse Verlängerungen der bestehenden Strecken fertiggestellt. Neu hinzugekommen sind beispielsweise die MetroSur, MetroNorte und die MetroEste.
Die "Südmetro" (MetroSur, Linie 12), liegt vollständig außerhalb des Stadtgebietes und verbindet mehrere Vororte. Sie ist lediglich an der Station Puerta de Sur durch die Linie 10 mit dem städtischen Netz verbunden. Allerdings sind mehrere Umsteigemöglichkeiten zu der Madrider Vorortbahn Cercanías vorhanden. Die MetroEste (Linie 7) verbindet die Stationen Barrio del Puerto und Hospital del Henares im Osten der Stadt. Die Linie 10 wird durch die MetroNorte ergänzt, welche zwischen La Granja und Hospital Infanta Sofía verkehrt.
Mehr Informationen zu madrider Transportmittel auch unter:
Madrider Zeitung: Wissenswertes - Verkehrsmittel
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